Auch kleinste Blutgefäße im Blick behalten

Arterienverkalkung und Bluthochdruck setzen den Gefäßen zu. Deshalb sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland die häufigste Todesursache. Während Arterien und Adern insbesondere bei ärztlichen Vorsorgemaßnahmen große Aufmerksamkeit genießen, werden die kleinen Gefäße eher vernachlässigt. Dabei machen sie circa 74 % des gesamten Gefäßsystems aus. Eine neue Broschüre vom Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz BGV zeigt auf, welche Folgen bei einem eingeschränkten Blutfluss in den kleinsten Blutgefäßen möglich sind und wie man zur Verbesserung der Gefäßgesundheit beitragen kann.

int_kleinste-blutgefaesseWährend Blutgefäße mit großem Durchmesser für den Bluttransport und einen kontinuierlichen Blutstrom zuständig sind, ist es Aufgabe der Mikrogefäße, dazu gehören insbesondere Kapillaren, die Versorgung der Körperzellen und den Abtransport von Stoffwechsel- und Abbauprodukten zu regulieren. Ist die Mikrozirkulation gestört, machen sich körperliche und geistige Beeinträchtigungen bemerkbar. Mitunter fühlt man sich schlapp und antriebslos, weil den Zellen die notwendige Energie fehlt. Die Muskulatur regeneriert nach körperlicher Anstrengung schlechter, das Immunsystem ist geschwächt, so dass die Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten steigt und Heilungsprozesse verlangsamt sind. Eine gestörte Mikrozirkulation in Bereichen unseres Gehirns kann sich durch nachlassende Gedächtnis- und Konzentrationsfähigkeit oder Schwindelanfälle bemerkbar machen.

„Jeder kann etwas dafür tun, damit seine Arterien, Venen und ihre kleinsten Verzweigungen länger fit bleiben“, erläutert Erhard Hackler, geschäftsführender Vorstand des BGV, und empfiehlt regelmäßige körperliche Betätigung sowie eine ausgewogene Ernährung. In vielen Fällen, wie beispielsweise zur Unterstützung von Heilungsprozessen, zur Vorbeugung von Krankheiten oder zur Leistungssteigerung beim Sport, kann es darüber hinaus sinnvoll sein, die Durchblutung bis in die allerkleinsten Gefäße gezielt anzuregen. Bei Gefäßen größeren Durchmessers lässt sich dies durch Medikamente regulieren, nicht jedoch bei Mikrogefäßen. Die Muskelzellen der Mikrogefäße werden allein durch eine autorhythmische Erregung gesteuert. Ihre Kontraktion kann über lokale mechanische Reize angeregt werden. Genau das macht sich die Physikalische Gefäßtherapie zunutze. Die Stimulation der Gefäße erfolgt mit Hilfe eines elektromagnetischen Feldes, das von einem speziellen Medizingerät erzeugt wird. Dieses Gerät sendet in genau definierter zeitlicher Abfolge Impulse, die in das zu behandelnde Gewebe eindringen, dort die Pumpbewegung der Kapillaren anregen und so die Mikrozirkulation im Kapillargebiet verbessern.

Ein kostenlose Ratgeber „Physikalische Gefäßtherapie“ gibt Tipps zur gefäßgesunden Lebensweise und zeigt, wie durch Stimulation der kleinsten Gefäße die Mikrozirkulation gezielt angeregt werden kann.
Bestelladresse: BGV e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn bzw. www.bgv-physikalische-gefaesstherapie.de

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