Frischer Pflaumenkuchen mit Sahne – und Wespen!

Erntezeit für Pflaumen und Zwetschgen: saftig, prall und zuckersüß. Und Hauptflugzeit für Wespen: unangenehm, nervig und manchmal gefährlich. Erstaunlich, wie cool Bäckereiverkäuferinnen dieser Tage von Wespen belagerten Pflaumenkuchen schneiden und verpacken. Richtig so – denn Grund zur Panik besteht nicht. Insektengiftallergiker ohne Impfung hingegen meiden Kuchentheken derzeit eher. Auch richtig, denn für sie könnte ein Wespenstich lebensbedrohliche Folgen haben. Grundsätzlich sollte jeder, der das leckere Saisonobst – ganz entspannt im Freien – genießen möchte, achtsam sein und nach einem Stich besonnen wie zügig reagieren.

600-05973014Der Drei-Punkte-Plan für Genuss ohne Stress:

  • Achtsam sein
    Kuchen, Marmelade, Kompott – alles, wozu Pflaumen in diesen Tagen besonders gern verarbeitet werden, im Freien abdecken. Das gilt für andere Speisen und Getränke ebenso, auch für Fleisch und Wurst. Parfüm und Haarspray kann Wespen anlocken, gehen Sie sparsam damit um oder verzichten Sie ganz darauf. Versuchen Sie bitte nicht, die Insekten mit anderen Futterquellen vom Tisch „wegzulocken“, damit ziehen Sie sie erst recht an. Schauen Sie genau hin, wenn Sie etwas abbeißen oder ein Glas zum Mund führen. Und wischen Sie nach dem Verzehr Hände und Mund ab. Wenn eine Wespe auftaucht, pusten oder wedeln Sie nicht hektisch herum. Beobachten Sie, wo die Wespe hinfliegt und sich niederlässt. Haben Sie ein wachsames Auge auch auf Ihre Familienmitglieder und Gäste, vor allem auf Kinder. Weisen Sie sie ohne Aufregung auf den „Wespenbesuch“ hin und schieben Sie das Insekt behutsam weg.
  • Besonnen und zügig handeln
    Nach einem Wespenstich handeln Sie ruhig, aber zügig! Sofortiges Kühlen und anschließendes Einreiben der Einstichstelle und ihrer Umgebung mit Zitronensaft oder Zwiebeln lindern den Juckreiz und wirken abschwellend. Beobachten Sie, wie sich die Einstichstelle entwickelt – schwillt sie auf mehr als zehn Zentimeter Größe an, kann dies ein Zeichen für eine Infektion oder eine allergische Reaktion sein. Sie sollten dann einen Arzt aufsuchen, um eine möglichen allergische Reaktionslage diagnostizieren zu lassen. : Als Insektengift-Allergiker sollten Sie jederzeit ein Notfall-Set mit sich tragen, das unter anderem Adrenalin zur Selbstanwendung beinhaltet und im Falle eines allergischen Schocks lebenrettend ist. Denn Fakt ist, dass in Deutschland circa 20 Menschen jährlich an den Folgen eines sogenannten anaphylaktischen Schocks nach einem Insektenstich sterben.
  • Entspannt bleiben und langfristig vorsorgen
    Langen Sie dennoch unbeschwert und fröhlich zu. Das leckere heimische Steinobst hat es verdient – und Sie auch! Denken Sie im Garten, auf der Terrasse oder beim Picknick nicht ständig an den Notfall. Aber vergessen Sie ihn auch nicht: Jeder, der schon einmal gestochen wurde, kann – ohne es zu wissen – eine Allergie entwickeln. Und: Keiner kann wissen, welcher Stich unter Umständen einen Allergieschock auslöst. Sind Sie Allergiker und möchten langfristig vorsorgen? Dann informieren Sie sich bei Ihrem Arzt über die Insektengift-Immuntherapie, die sogenannte Hyposensibilisierung. Denn nach dieser sind 90 % der Patienten beschwerdefrei und ihr Immunsystem reagiert wieder normal. Bei entsprechender Diagnose übernehmen alle Krankenkassen die Kosten der Therapie.

Unter www.initiative-insektengift.de können Sie sich noch detaillierter über die Vermeidung von Wespenstichen, das Verhalten im Notfall, über Insektengiftallergien im Allgemeinen und auch über die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Hyposensibilisierung informieren.

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Rückenschmerzfrei unterwegs

Für viele Urlauber und Geschäftsreisende ist es ein bekanntes Problem: Das Schlafen in fremden Betten. Oft ist das Hotelbett unbequem und die Erholung in der Nacht kommt zu kurz. Ob zu hart, zu weich oder durchgelegen – ungemütliche Betten können uns um den Schlaf bringen. Dabei ist ein gesunder und erholsamer Schlaf Grundvoraussetzung für die Regeneration, Leistungsfähigkeit und Energie am Tag. Menschen mit Rückenproblemen leiden umso mehr in schlechten Betten und sind aus diesem Grund auf eine ergonomische Ausstattung im Hotelzimmer angewiesen.

Gerade nach einer langen Anreise im Auto oder Flugzeug, durch das Tragen von schwerem Gepäck oder die harten Liegen am Pool ist der Rücken auch auf Reisen gewissen Strapazen ausgesetzt und braucht zumindest in der Nacht angemessene Entspannung. Einige Hotels haben den Handlungsbedarf bereits erkannt und ihre Zimmer in Kooperation mit der Aktion Gesunder Rücken (AGR) entsprechend ausgestattet. Damit Ihnen also Rückenschmerzen nicht den Urlaub verderben, achten Sie am besten schon bei der Buchung auf ergonomisch ausgestattete Hotelzimmer mit dem AGR-Hotel-Gütesiegel.

Ein ausführliches Hotel-Verzeichnis sowie weitere Infos zum Thema Rückengesundheit finden Sie unter: www.agr-ev.de/hotels

Aktion Gesunder Rücken (AGR) e.V.
www.agr-ev.de

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Innere Uhr – Den Biorhythmus aktiv unterstützen

„Wer hat an der Uhr gedreht“ – das fragen sich wohl viele, wenn pünktlich zum Ende der Sommerzeit am 30. Oktober die Uhren wieder eine Stunde zurückgestellt werden. Zwar bekommen wir die verlorene Stunde wieder zurück – dennoch können bei einigen Personen auch jetzt Schlafstörungen, Aufmerksamkeitsdefizite und eine verringerte Konzentrationsfähigkeit auftreten. Und wie kann man seinen eigenen Biorhythmus nicht nur im Rahmen der Zeitumstellung aktiv unterstützen?

Das Geheimnis der inneren Uhr
Wer kennt das nicht: An manchen Tagen fühlen wir uns antriebslos und können uns zu nichts motivieren. Wenig später aber strotzen wir nur so vor Vitalität und wissen nicht wohin mit der Energie. Woran aber liegt das? Im Grunde folgt der menschliche Körper wie jedes Lebewesen biologischen Rhythmen und Zyklen. Sie bestimmen Leistung und Erholung und laufen nach einem komplexen Tagesplan ab. Die wichtigsten Biorhythmen sind der Schlaf-Wach-Rhythmus, der Körpertemperaturrhythmus, der Nahrungsaufnahme- und Trinkrhythmus so wie der Aktivitätsrhythmus. Doch unsere innere Uhr ist sensibel und reagiert auf Einflüsse von außen. Die Zeitumstellung wird deshalb Umfragen zufolge von 70 % der deutschen Bevölkerung abgelehnt. Dabei ist es vor allem die Sommerzeit, die uns aus dem Takt bringt.

Licht aus
Studien beweisen, dass auch kleine Zeitverschiebungen die überwiegend von Hormonen gesteuerte innere Uhr aus dem Takt bringen können. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem „Minijetlag“. Der Wechsel von Hell- auf Dunkelphasen beispielsweise beeinflusst die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin.
Doch nicht nur saisonale Rhythmen können sich auf das Wohlbefinden auswirken, sondern auch Tagesrhythmen oder bei Frauen etwa auch ihr Monatszyklus. In der dunklen Jahreszeit sind wir zudem einer geringeren Menge an Vitamin D ausgesetzt. Eine Vielzahl biochemischer Prozesse in unserem Körper wird jedoch durch das Sonnenlicht reguliert. Obwohl die meisten Menschen auch im Sommer an einem Mangel leiden, sind sie vor allem im Winter auf ausreichende Körperspeicher oder die Einnahme entsprechender Präparate angewiesen.

Der Herbstblues ist nicht weit
Der Tageslichtmangel begünstigt auch die Entstehung depressiver Verstimmungen. Um sich vor dem Herbstblues zu schützen und Körper und Geist etwa Gutes zu tun, sollte man sich jetzt öfter eine Auszeit gönnen. Auch ein Mangel an bestimmten Nährstoffen steht im Verdacht, Depressionen zu begünstigen. Dabei sind Aminosäuren, Vitamine und Mineralstoffe wichtige Botenstoffe für eine ausgeglichene Stimmung, Motivation oder auch Konzentration und für den Menschen von größter Bedeutung. Magnesium z. B. ist einer der wichtigsten Mineralstoffe gegen die schädlichen Auswirkungen von Stress.

Verdauungstrakt aus dem Takt
Die innere Uhr ist verantwortlich für alle Stoffwechselprozesse, so auch die Verdauung. Dabei leisten unsere Verdauungsorgane jeden Tag Schwerstarbeit. Wenn die Körpermitte aus dem Takt gerät, kann man Magen und Darm mit Heilkräutertees wirkungsvoll unterstützen. Sie sorgen nicht nur für ein gutes Bauchgefühl, sondern schenken auch einen Moment der Auszeit vom Alltag. Akute Leiden lindern spezielle darauf abgestimmte, medizinisch wirksame Präparate.

Schutzsystem: aktivieren!
Tageslichtmangel, der begrenzte Zugang zu saisonalem frischem Obst und Gemüse, begleitet von nasskaltem Schmuddelwetter – klar, dass unter diesen Umständen schnell auch mal das Immunsystem leidet.
Husten, Schupfen, Fieber und Heiserkeit sind vorprogrammiert. Etwa drei bis vier Mal erwischt es Erwachsene im Jahr, Kinder sind noch häufiger betroffen. Neben einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr, körperlicher Aktivität und viel Schlaf ist es auch ratsam, in der nasskalten Jahreszeit seine Vitamin C- und Zinkzufuhr zu erhöhen.

Frauen leiden Frauenleiden
Viele Frauen werden einmal im Monat von teilweise heftigen Beschwerden in Form von krampfartigen Unterleibsschmerzen und anderen unangenehmen Begleiterscheinungen des weiblichen Menstruationszyklus geplagt. Dabei greifen sie häufig zur Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen, denn der entkrampfende Effekt der Wärme lindert ihre Schmerzen. Auch leichte körperliche Betätigung kann gegen Menstruationsbeschwerden helfen, denn dadurch werden die Muskeln entspannt. Sind die Schmerzen unerträglich, kommt man um ein leichtes Schmerzmittel nicht herum. Wer es lieber natürlich mag, dem verschaffen Heilkräuter wie Frauenmantel oder Kamille Linderung.

Textquelle: medicalpress.de

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Zahnfreundliche Schultüte: Nicht nur Süßes

Sie sind stolz wie Oskar und sehen mit dem neuen Ranzen schon so richtig groß aus. Für viele Erstklässler beginnt nun bald die Schule. Eine gut gefüllte Schultüte gehört natürlich dazu. Aber auf was sollten Familie und Freunde achten?

Traditionell findet sich in der Schultüte viel Süßes. Herkömmlicher Zucker ist jedoch Nährstoff für Bakterien und kann Zahnkaries verursachen. Familie und Freunde sollten daher bewusst auswählen, welche Dinge sie schenken möchten.

Wenig Zucker aber viel Spaß
Natürlich darf an einem solchen Tag auch genascht werden. Jedoch mit Maß. Entweder wählen Eltern gezielt Lieblingssüßigkeiten ihres Kindes aus oder kaufen eine zahnfreundliche Alternative. Zuckerfreie Produkte tragen das Siegel „Zahnmännchen“. Auch eine besondere Obstsorte, die nicht auf dem alltäglichen Speiseplan steht, oder gesunde Naschereien wie Studentenfutter & Co eignen sich für eine zahnfreundliche Schultüte.

Kleine Geschenke für die Schultüte
Morgens früh aufstehen? Mit einem schönen Wecker fällt das gleich leichter. „Es gibt viele kleine Geschenke, über die sich ABC-Schützen freuen“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente e.V. „Sie können Lust auf Schule vermitteln und sind eine zahnfreundliche Ergänzung der Schultüte.“ Wie wäre es mit einem pfiffigen Freundebuch, in das sich die neuen Klassenkameraden eintragen können? Ein erster eigener Geldbeutel fürs Taschengeld oder ein cooler Schlüsselanhänger unterstützen die zunehmende Selbständigkeit der Kinder. Aber auch nützliche Dinge rund um das Lernen stehen hoch im Kurs: Angehende Schulkinder freuen sich über bunte Aufkleber mit ihrem Namen für Hefte und Bücher, einen schicken Stift oder ein buntes Mäppchen. Ob Abenteuer auf dem Ponyhof oder eine spannende Detektivgeschichte: Vielfältige Bücher sind für die ersten Leseversuche der ABC-Schützen geeignet und können nach Interessen der Kinder ausgewählt werden.

Als Anregung stellt die Initiative proDente eine kleine Einkaufshilfe zum Herunterladen zur Verfügung.

Initiative proDente e. V.
www.prodente.de

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Mit Gewürzen gegen den Herbstblues

Im Herbst werden viele Menschen von einer eigenartigen Schwerfälligkeit begleitet. Gegen den „Herbstblues“ gibt es einfache Mittel, die man in nahezu jedem Haushalt findet. Hier stellen wir die besten Stimmungsaufheller vor.

Int_HerbstbluesSafran
Safran ist eines der teuersten und edelsten Gewürze der Welt. Er gehört zu den Schwertliliengewächsen und wächst hauptsächlich in Vorderasien und im Mittelmeerraum. Seine Ernte ist mühsam und erfordert viel Geduld, da sie von Hand ausgeführt wird. Das goldgelbe Gewürz ist jedoch nicht nur für seinen Geschmack und Wirkungsbereich in der Küche bekannt: Vielmehr haben Wissenschaftler sein Potential als natürliches Antidepressivum herausgestellt. Studien mit mittelschwer depressiven Probanden haben bestätigt, dass das Gewürz eine vergleichbare Wirkung wie ein Psychopharmakon hatte. Es ist in der Lage, die Konzentration von Serotonin und Dopamin zu erhöhen, was zu einem erhöhten Glücksgefühl sowie einer verbesserten Stimmung beiträgt.

Zimt
Er weckt die Erinnerung an Omas Apfelkuchen und gilt als ausgezeichnetes Aromatherapeutikum: Zimt zählt mit seinem besonderen Aroma zu einem der beliebtesten Gewürze und ist in der Weihnachtsbäckerei kaum mehr wegzudenken. Das Gewürz wird aus der getrockneten Rinde von Zimtbäumen gewonnen. Doch es ist nicht nur eine geschmackvolle Küchenzutat: Experten empfehlen gegen Nervenleiden und Depressionen täglich eine Messerspitze Ceylon-Zimt im Mund zu kauen und wieder auszuspucken. Phillip Eichel von der Wheeling Jesuit University hat herausgefunden, dass das süße Aroma von Zimt gleichzeitig die kognitiven Funktionen verbessert. Eine Studie, die im „Journal of Alzheimer-Krankheit“ veröffentlicht wurde, zeigt zudem, dass das Gewürz auch gegen die neuregenerative Erkrankung helfen kann. Die im Zimt enthaltenen Verbindungen Zimtaldehyd und Epicatechin können das Auftreten des Tau-Proteins im Gehirn hemmen, das zu Gedächtnisbeeinträchtigungen führt.

Vanille
Schon die Azteken verwendeten Vanille nicht nur als Gewürz, sondern auch als Heilmittel. Allgemein wird ihr Duft von den meisten Menschen als sehr angenehm empfunden, weshalb sie auch häufig als Duftnote in Parfums zu finden ist. Sie gilt darüber hinaus als Aphrodisiakum. Dabei umfasst die Gattung Vanilla etwa 110 Arten, doch nur 15 von ihnen liefern die aromatischen Kapseln, aus denen das Gewürz gewonnen werden kann. Viele Menschen sind der Meinung, dass der Duft von Vanille eines der besten Antidepressiva darstellt. Auch ihr Geschmack lindert nervöse Verspannungen. Vanille hilft darüber hinaus bei Müdigkeit, Angst, Stresszuständen und Depressionen. Gleichzeitig stimuliert das wohlduftende Gewürz die Sekretion von Verdauungssäften und fördert die Verdauung.

Anis
Ähnlich wie Zimt oder Nelke ist auch Anis ein Gewürz, das die meisten von uns mit Weihnachten assoziieren. Unverkennbar ist sein typisch süßlich-würziger Duft und Geschmack mit der leicht herben Note. Schon Pythagoras von Samos bezeichnete um 550 v. Chr. ein mit Anis gewürztes Brot als Delikatesse. 2014 wurde Anis zur Heilpflanze des Jahres gewählt. Seine heilungsfördernden Eigenschaften liegen im Öl und den Anissamen. Das Öl wirkt beruhigend, es hilft bei Depressionen, Angstgefühlen, nervösen Beschwerden oder Stress. Die Früchte der Gewürz- und Heilpflanze enthalten darüber hinaus wertvolle Fette, Kohlenhydrate, Proteine sowie Cholin, Flavonoide und Sterole. Aufgrund seiner drüsenstimulierenden Wirkung wird Anis auch stillenden Frauen empfohlen.

Rosmarin
Rosmarin, ein immergrüner Strauch mit dunkelgrünen Blättern, ist ein Gewürz mit unverwechselbarem Geschmack. Doch nicht nur in der Küche wird es gerne verwendet – auch aufgrund seiner therapeutischen Wirkung ist es ein beliebtes Heilmittel: Rosmarin verbessert die Verdauung, senkt den Cholesterinwert und wirkt harntreibend. Klinische Studien bestätigen, dass eine Ernährung, die reich an Kräutern wie Rosmarin, Salbei uns Melisse ist, Alzheimer-Patienten helfen kann. Rosmarin verfügt über eine Vielzahl an ätherischen Ölen, Flavonoiden und Bitterstoffen, die den Kreislauf anregen und neue Energie spenden. Damit ist Rosmarintee eine Alternative zum Kaffee. In Studien wurde außerdem die antidepressive Wirksamkeit von Rosmarinsäure bestätigt.

Textquelle: medicalpress.de

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Schalter für Zuckertransport ins Gehirn entdeckt

Unser Gehirn holt sich Zucker durch einen aktiven Prozess aus dem Blut. Das haben jetzt Diabetesforscher am Helmholtz Zentrum München, entdeckt. Bisher ging man davon aus, dass es sich dabei um einen rein passiven Vorgang handelte. Wissenschaftler um Professor Matthias Tschöp berichten im renommierten Fachmagazin ‚Cell‘, dass der Zuckertransport ins Gehirn durch sogenannte Stützzellen reguliert wird. Die Forscher konnten zudem zeigen, dass diese Zellen auf Hormone wie Insulin oder Leptin reagieren – dies hielt man bisher nur bei Nervenzellen für möglich.

Unsere Gesellschaft steht durch den rapiden Anstieg von Übergewicht und der damit verbundenen Verbreitung von Typ-2-Diabetes vor einer enormen Herausforderung. Immer noch fehlt es an effizienten und sicheren Medikamenten, um diese Entwicklung aufzuhalten. Dies liegt vor allem daran, dass die Mechanismen des Zucker- und Energiestoffwechsels immer noch völlig unzureichend erforscht sind.

Treibstoff für die Schaltzentrale
Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Matthias Tschöp, Direktor des Helmholtz Diabetes Zentrums (HDC) und der Abteilung für Stoffwechselerkrankungen an der Technischen Universität München, erforscht, wie Schaltzentralen im Gehirn unseren Stoffwechsel fernsteuern, um ihn optimal auf unsere Umwelt einzustellen. Das Hirn ist das Organ mit dem höchsten Zuckerverbrauch im Körper und kontrolliert unser Hungergefühl. „Wir vermuteten deswegen, dass es bei so einem wichtigen Vorgang, wie der Versorgung des Gehirns mit ausreichend Zucker, nicht um einen zufälligen Prozess handeln konnte“, sagt Dr. Cristina García Cáceres, Neurobiologin am HDC und Erstautorin der Studie. „Lange Zeit ließen wir uns davon in die Irre führen, dass Nervenzellen diesen Prozess offensichtlich nicht kontrollieren. Dann hatten wir die Idee, dass Astrozyten*, die man bisher als weniger wichtige ‚Stützzellen‘ missverstanden hatte, vielleicht etwas mit Zuckertransport ins Gehirn zu tun haben könnten.”

Die Wissenschaftler untersuchten deshalb zunächst die Aktivität von Insulinrezeptoren auf der Oberfläche der Astrozyten, also jenen Strukturen, über die Insulin Einfluss auf Zellen nimmt. Dabei stellten sie fest, dass beispielsweise Mäuse, denen dieser Rezeptor auf bestimmten Astrozyten fehlte, eine deutlich geringere Aktivität in Nervenzellen aufwiesen, die die Nahrungsaufnahme zügeln (die sogenannten Proopiomelanocortin Neuronen). Gleichzeitig hatten solche Mäuse Schwierigkeiten, ihren Stoffwechsel anzupassen, wenn sich die Zuckerzufuhr änderte. Mit Hilfe bildgebender Methoden konnten die Wissenschaftler dann zeigen, dass Hormone wie Insulin und Leptin an Stützzellen wirken, um die Aufnahme von Zucker ins Gehirn zu regulieren. Ohne Insulinrezeptoren zeigten die Astrozyten vor allem im Bereich der Appetitzentralen im sogenannten Hypothalamus entsprechend schlechtere Transportraten von Glukose ins Gehirn.

Ein Paradigmenwechsel
„Unsere Ergebnisse zeigen erstmals, dass essentielle Stoffwechsel- und Verhaltensprozesse nicht nur über Nervenbahnen reguliert werden, sondern dass auch andere Zelltypen wie Astrozyten, hier eine entscheidende Rolle spielen“, so Studienleiter Matthias Tschöp, der auch die Entwicklung neuer Therapien am Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) leitet. „Das stellt einen Paradigmenwechsel dar und könnte ein Grund dafür sein, dass sich die Entwicklung neuer Medikamente für Diabetes und Adipositas bisher so schwierig gestaltete.“ Um das alte Modell der Kontrolle von Nahrungsaufnahme und Körperstoffwechsel durch Nervenzellen im Gehirn jetzt durch ein Konzept zu ersetzen, bei dem auch Astrozyten und eventuell sogar Immunzellen des Gehirns eine wichtige Rolle spielen, müssen zahlreiche neue Studien auf den Weg gebracht werden, so die Wissenschaftler. Erst wenn das Zusammenspiel dieser verschiedenen Zellen etwas besser verstanden ist, gelte es dann, Wege und Stoffe zu finden, wie man in diese Signalketten eingreifen kann, um eventuell Zuckerabhängigkeit zu unterbinden und letztlich die wachsende Zahl an Zuckerkranken und Übergewichtigen besser behandeln zu können. “Da liegt sehr viel Arbeit vor uns,” so Garcia-Caceres, “aber wenigstens wissen wir jetzt, in welchen Zellen wir suchen müssen.”

Helmholtz Zentrum München
www.helmholtz-muenchen.de

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Zähne zeigen und Diabetes erkennen?

Schenkt man amerikanischen Forschungsergebnissen Glauben, so führt der Besuch beim Zahnarzt in Zukunft nicht mehr nur zu einem strahlenden Lächeln, sondern könnte auch eine Volkskrankheit aufdecken: Statistiken zufolge leidet etwa jeder 13. Deutsche an Diabetes mellitus, bei etwa 2 % ist die Krankheit vermutlich bislang unentdeckt. Forscher der Columbia University sind der Ansicht, dass Zahnärzte nicht nur in der Lage sind, einen vorhandenen Diabetes zu erkennen, sondern auch die Veranlagung der Krankheit zu bestimmen.

Das Leid mit dem Zucker
Diabetes ist eine chronische Erkrankung, bei der das körpereigene Regulationssystem zur Kontrolle des Blutzuckerspiegels gestört ist. Betroffene weisen einen höheren Glukosewert im Blut auf als gesunde Menschen. In der Regel übernimmt das in der Bauchspeicheldrüse produzierte Insulin die Verteilung, Verwertung und Speicherung von Glukose im Körper. Bei Typ-2-Diabetes sprechen die Körperzellen jedoch nur sehr schlecht auf Insulin an. Man spricht von der sog. Insulinresistenz: Als Folge wird Glukose immer schlechter aus dem Blut aufgenommen. Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann Schäden an Blutgefäßen, Organen und Nerven hervorrufen.

Mund auf
Bei einem Kontrolltermin beim Zahnarzt erfuhr eine Patientin, dass sie nicht nur eine Zahnfleischentzündung hatte, sondern auch an Diabetes litt. Die Diagnose war deshalb so überraschend für die Frau, weil ihr eine Woche zuvor bei einem allgemeinen Check-up ein tadelloses Blutbild attestiert worden war. Forscher der Columbia University untersuchten hinsichtlich der Datenlage 500 Probanden, die an Diabetes litten. Darunter waren sowohl Patienten, deren Erkrankung sich in einem fortgeschrittenen Stadium befand als auch jene, die erst kürzlich mit der Diagnose konfrontiert worden waren. Interessanterweise waren die Wissenschaftler in der Lage, aufgrund der Anzahl der verlorenen Zähne und dem Zustand des Zahnfleisches die Erkrankung zu identifizieren. Die Erkrankung ging hoch signifikant korrelierend mit Paradontitis und fehlenden Zähnen ein.

Doch Zahnfleischerkrankungen können nicht nur ein Symptom für einen vorliegenden Diabetes sein. Es gibt immer mehr Beweise dafür, dass eine schlechte Mundgesundheit ein Risikofaktor für zahlreiche Krankheiten sein kann, u.a. Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Der Zahnarzt ist in der Regel der erste, der Veränderungen im Mundraum bemerkt. Mundhygiene ist daher ein integraler Bestandteil der allgemeinen Gesundheit.

Zeig mir deine Zähne!
Laut Untersuchungen aus den USA und Japan soll es möglich sein, seinen Blutzuckerspiegel in Zukunft auch beim Zahnarzt bestimmen zu lassen. Somit könnten Zahnärzte im Rahmen der jährlichen Routineuntersuchung ihrer Patienten gleichzeitig ein Screening des Blutzuckerspiegels vornehmen. Mit zunehmenden Zahlen von Menschen mit Diabetes Typ 2 und Vorstufen davon sowie einer vermuteten großen Dunkelziffer könnte diese Idee irgendwann Gestalt annehmen. Besonders bei nicht diagnostizierten Diabetes-Patienten mit Risikofaktoren wie Übergewicht könnte sich dieses Verfahren als sinnvoll erweisen.

Textquelle: medicalpress.de

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Zu wenig Salz erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die Menge des Salzkonsums ist einer der beeinflussenden Faktoren für den Blutdruck. Bekannt ist: Hochdruckpatienten können ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv beeinflussen, wenn sie sich beim Salzverzehr zurückhalten. Für Menschen ohne Bluthochdruck gilt das jedoch nicht. Ihr Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall steigt nicht mit hohem Salzkonsum, sondern eher mit zu wenig Salz pro Tag. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) anlässlich einer aktuell in The Lancet erschienenen Metaanalyse.

Täglich höchstens sechs Gramm Kochsalz zu sich nehmen, so empfiehlt es die Deutsche Gesellschaft für Ernährung Erwachsenen. Die Realität sieht anders aus: Männer mögen es dabei noch salziger als Frauen, sie nehmen durchschnittlich 10,0 Gramm Salz am Tag zu sich, Frauen 8,4 Gramm. Das bedeutet, viele Menschen werden also wesentlich mehr Salz zuführen als diese Mittelwertzahlen anzeigen. Dass viel Kochsalz den Blutdruck erhöht und damit Organe und Gefäße schädigt, haben in der Vergangenheit zahlreiche Untersuchungen nahegelegt. Prof. Dr. Helmut Schatz aus Bochum vom Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE): „Das im Kochsalz enthaltene Natrium bindet Wasser und erhöht damit das Blutvolumen. Der Druck in den Gefäßen wird höher und damit auch der Blutdruck, so eine vereinfachte Erklärung eines komplexen Vorgangs“. Die Folge einer Hypertonie können lebensbedrohliche Krankheiten wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sein, so der Experte. „Heute weiß man, dass Bluthochdruck viele Ursachen hat. Bluthochdruck einfach mit viel Natrium gleichzusetzen, trifft nicht zu.“ Lange Zeit galt in Bezug auf Salz die Devise „je weniger, desto besser“. „Das müssen wir nach den Ergebnissen der Lancet-Studie nun differenzierter betrachten“, erklärt Prof. Schatz.

Die Forscher um Andrew Mente von der McMaster University in Hamilton, Kanada, verglichen in einer Metaanalyse von vier großen prospektiven Studien mit insgesamt 135.000 Menschen aus 49 Ländern die tägliche Urinausscheidung von Natrium und Herz-Kreislauf-Ereignisse sowie Gesamttodesfälle. An der Natriumausscheidung im Harn kann man die Aufnahme von Kochsalz beurteilen; dieses besteht nämlich aus Natrium und Chlor (NaCl), wobei fünf Gramm Kochsalz etwa 2,3 Gramm Natrium entsprechen. Andrew Mente und seine Mitarbeiter unterschieden in ihrer Metaanalyse zwischen Menschen mit und ohne Bluthochdruck. Bei Hochdruckpatienten stieg die Ereignisrate erwartungsgemäß bei einer Natriumaufnahme, die über vier bis fünf Gramm pro Tag hinausging. Dies war bei Menschen mit normalem Blutdruck jedoch nicht der Fall. Bei einer Zufuhr von Natrium unter drei Gramm pro Tag wurden Herz-Kreislauf-Ereignisse und Gesamttodesfälle hingegen sowohl bei Menschen mit als auch ohne Bluthochdruck erhöht.

Es ist nicht die erste Arbeit, die das Salz-Dogma infrage stellt: Bereits 2011 zeigte eine europäische Populationsstudie, dass bei niedrigem Salzkonsum eine erhöhte kardiovaskuläre Mortalität besteht, allerdings war es ein relativ kleine Studie mit nur etwa 3700 Teilnehmern.

Für Prof. Dr. Matthias Weber, DGE-Mediensprecher von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, haben diese Erkenntnisse durchaus einen gesundheitspolitischen Einfluss. „Die Lancet-Arbeit zeigt uns, zu wenig Salz – unabhängig davon ob der Mensch einen erhöhten oder einen normalen Blutdruck hat – sollte man auch nicht zu sich nehmen. Aber das Problem stellt sich angesichts der Produktionsbedingungen und Ernährungsgewohnheiten in Deutschland nicht“, so Prof. Weber. Fertiggerichte, Brot, Wurst, Käse und Milchprodukte enthalten alle reichlich Kochsalz. Professor Weber hält fest: „Bluthochdruckpatient sollten nach wie vor Salz meiden oder nur sparsam verwenden. Dies gilt auch für Patienten mit Herzinsuffizienz. Menschen mit normalem Blutdruck müssen weniger auf Ihren Salzkonsum achten.“

Literatur:
Mente A et al.: Associations of urinary sodium excretion with cardiovascular events in individuals with and without hypertension: a pooled analysis of data from four studies. Lancet 2016. 388:465 ff.
Stolarz-Skrzypek K et al.: European project on genes in hypertension (EPOGH). Fatal and nonfatal outcomes, incidence of hypertension, and blood pressure changes in relation to urinary sodium excretion. J. Amer. Med. Assoc. 2011. 305:1777 ff.

Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE)
www.endokrinologie.net

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Ein bisschen Butter in Ehren…

Bei Butter streiten sich die Geister: Ob überhaupt und wenn ja wie viel ist mit einem gesundheitsförderlichen Lebensstil vereinbar? Eine gemeinsame Auswertung bisher durchgeführter Studien zeigt, dass die gesundheitlichen Auswirkungen des Butterkonsums wahrscheinlich gar nicht so groß sind wie bisher vielfach angenommen wurde.

Für ihre Metaanalyse suchten Wissenschaftler um Dr. Laura Pimpin von der Tufts University in Boston nach wissenschaftlicher Literatur über den Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Butter und der Mortalität (Sterblichkeit), einer Erkrankung an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes bei Erwachsenen. Eingeschlossen in die Suche wurden alle Publikationen bis Mai 2015. Nach genauer Durchsicht der 5.770 Treffer aus neun Datenbanken verblieben neun prospektive (vorausschauende) Beobachtungsstudien mit insgesamt 636.151 Teilnehmern aus 15 Ländern. Der Beobachtungszeitraum lag je nach Studie zwischen durchschnittlich 10 und 23 Jahren pro Proband. Für die folgende Auswertung wurde der Butterkonsum der Probanden auf eine amerikanische Standardportion (14 Gramm Butter pro Tag, definiert vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium) bezogen. Damit variierte der Butterkonsum in den neun Studien zwischen durchschnittlich einer Drittel-Portion und 3,2 Portionen Butter täglich.

In der folgenden statistischen Analyse wurden die Daten aller Studien gemeinsam ausgewertet. Von den insgesamt 636.151 Probanden starben im Beobachtungszeitraum 28.271 Probanden, 9.783 Probanden erlitten eine kardiovaskuläre Erkrankung (z.B. Schlaganfall, koronare Herzkrankheit) und 23.954 Probanden erkrankten an Typ-2-Diabetes. Wurde der Zusammenhang zwischen dem Butterkonsum und der Mortalität der Probanden betrachtet, zeigte sich ein geringfügig erhöhtes Sterberisiko bei höherem Butterkonsum (Erhöhung der Mortalität um ein Prozent pro zusätzlicher Standardportion Butter). Dagegen bestand kein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Butter und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Interessanterweise schien Butterkonsum sogar vor einer Neuerkrankung an Typ-2-Diabetes zu schützen (Risikoreduktion um vier Prozent pro zusätzlicher Standardportion Butter).

„Insgesamt deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass Butter weder verteufelt werden noch davon ausgegangen werden sollte, dass sie wieder zu den gesundheitsförderlichen Dingen zählt,“ interpretiert der Seniorautor der Studie, Prof. Dr. Dariush Mozaffarian. „Um den Zusammenhang mit dem potentiell geringeren Diabetesrisiko zu verstehen, ist weitere Forschung nötig,“ erläutert Mozzaffarian. Ein geringeres Diabeteserkrankungsrisiko wurde auch in Verbindung mit der Aufnahme von Milchfett berichtet. Der Nachweis einer Ursache-Wirkungs-Beziehung sei mit den vorhandenen Daten nicht möglich. Die Risikoreduktion könnte entweder tatsächlich mit dem Verzehr von Butter zusammenhängen oder auf andere damit assoziierte Faktoren zurückzuführen sein.

Kluthe-Stiftung Ernährung und Gesundheit
www.kluthe-stiftung.de

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So machen Sie sich fit für die kalte Jahreszeit

Wenn die dünnen T-Shirts im Schrank immer weiter nach hinten und die langärmeligen Pullover immer weiter nach vorn rutschen, weiß man: der Sommer ist vorbei, der Herbst steht vor der Tür und damit auch unliebsame Begleiterscheinungen, die man bis zum Wintereinbruch in den Griff kriegen muss. Hier sind die besten Tipps für den Jahreszeitenwechsel zusammengefasst, damit Sie gesund und fit vom Herbst in den Winter kommen.

Feuchtigkeitspflege für die Haut
In der Übergangszeit braucht die Haut besondere Aufmerksamkeit. Einerseits muss sie sich vom Sommer regenerieren, sonnengebräunte Schichten müssen gepflegt werden, andererseits ist es Zeit, die Haut auf extremere Temperaturen und Kälte vorzubereiten. Feuchtigkeitspflege steht daher an erster Stelle. Auch die wechselnden Temperaturen zwischen Kälte draußen und Heizungsluft drinnen beanspruchen die Haut zusätzlich und erfordern angepasstes Pflegeverhalten. Ein sanftes Peeling oder eine Maske entfernen abgestorbene Hautschüppchen und lassen den Teint klarer wirken, feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe entfalten straffende Wirkung.

Gut zu Fuß
Füße, die nach der Frischluftsaison wieder in festen Schuhen und Socken stecken, reagieren sensibel und neigen zur Trockenheit. Hier hilft ein spezielles Fußgel-Peeling und eine entsprechende Fußcreme, die die Durchblutung anregt und die Füße wieder geschmeidig macht. Hat sich Hornhaut gebildet, lassen sich die rauen Stellen mit einer speziellen Hornhautfeile und dem entsprechenden Balsam wieder glätten.

Abwehrkräfte stärken
Mit der kälteren Jahreszeit halten auch die Erkältungskrankheiten wieder Einzug in unseren Alltag. Deshalb gilt es, im Herbst gezielt die Abwehrkräfte zu stärken, z.B. durch Frischpflanzensäfte aus dem Reformhaus, der Apotheke oder dem Naturkosthandel, die das gesamte Wirkstoffspektrum, den sogenannten Wirkstoffring der Pflanzen enthalten und so besonders wirksam sind. Ist der Schnupfen erst einmal da, können eine spezielle Nasensalbe oder regelmäßige isotone Nasenspülungen Linderung schaffen und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Verlängerter Pollenalarm
Dauerte die Heuschnupfensaison früher vom Frühjahr bis zum Sommer, müssen sich Pollenallergiker aufgrund veränderter Klimaverhältnisse, die für eine verlängerte Blühdauer vieler Pflanzen verantwortlich sind, heute bis weit in den Herbst hinein mit Niesanfällen und tränenden Augen herumplagen. Rechtzeitig eingenommen, aktiviert ein pflanzlicher Spezialextrakt aus Astragalus membranaceus die natürlichen Abwehrmechanismen des Organismus gegen Pollen, Pflanzenauszüge aus dem Augentrost beruhigen die Bindehaut der Augen und lindern die typischen Heuschnupfensymptome.

Schlank und fit
Aber nicht nur Allergien schwächen das für den bevorstehenden Winter so notwendige Abwehrsystem, auch einseitige Ernährung oder die erdbeersüßen Sahne-Sünden des Sommers können die zahlreichen Stoffwechselvorgänge des Körpers beeinträchtigen, zu Übergewicht oder einer schwächeren Immunabwehr führen. Um fit in den Winter zu starten und beim ersten Après-Ski eine gute Figur zu machen, kann man sich dank innovativer Verfahren wie Fett-Burnern oder Kohlehydrat-Blockern zu einer schlanken Silhouette verhelfen. Mehr als 13 Millionen Deutsche im Alter über 14 Jahren möchten ihr Gewicht etwas reduzieren. Eine Diät, vom griechischen Wort „Lebensweise“ abgeleitet, bedeutet heute konkret: Gewichtsreduktion – doch oft bleibt es bei diesem Wunsch. Die verminderte Nahrungsaufnahme zieht einen Säureanstieg im Körper nach sich, der die Stoffwechselleistung verringert und den Fettabbau erschwert. Eine optimale Voraussetzung für die Gewichtsregulierung sind basische Mineralstoffe, die das Säure-Basen-Gleichgewicht stabilisieren, den Energiestoffwechsel unterstützen und so für Energie und neuen Schwung sorgen, damit Sie gesund und vital in den Winter starten.

Textquelle: medicalpress.de

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